Fertigungsunternehmen sehen sich heutzutage mit drei Herausforderungen konfrontiert, die sich gegenseitig verstärken: Eskalierende Cyberbedrohungen, verschärfte Vorschriften und immer komplexer werdende Umgebungen. Der traditionelle Ansatz für Sicherheit in der Betriebstechnologie (OT) funktioniert daher nicht mehr ausreichend.
Um diese Risiken zu reduzieren und ihre Resilienz zu verbessern, sollten die Unternehmen am besten auf eine plattformbasierte Cyber Security-Lösung umsteigen. Ein im April 2026 veröffentlichter Bericht der ARC Advisory Group liefert dazu ausführliche Informationen.
Warum fragmentierte Sicherheitslösungen für OT-Teams zum Problem werden
Jahrelang haben sich Fertigungsunternehmen in puncto Cyber Security auf eine Zusammenstellung von Einzellösungen verlassen. Jedes einzelne Tool mag zwar eine bestimmte Funktionalität angemessen erfüllen, doch zusammengenommen führen sie zu einer fragmentierten Umgebung, die schwer zu verwalten und anfällig für Risiken ist. Diese Komplexität erweist sich zunehmend als Problempunkt.
Cybervorfälle sind zur Hauptursache für gefährliche und kostspielige ungeplante Ausfallzeiten in der Fertigung und bei kritischen Infrastrukturen geworden. Weltweit belaufen sich die Kosten für ungeplante Ausfallzeiten nach Schätzungen von ARC auf über 1 Billion US-Dollar.
Gleichzeitig sind die OT-Teams überlastet. Viele Unternehmen sehen sich mit Fachkräftemangel, Budgetbeschränkungen und wachsenden Anforderungen konfrontiert. In diesem Kontext wird es zunehmend unhaltbar, mehrere Anbieter, Tools und Integrationen verwalten zu müssen.
Wie Regulierung den Wandel beschleunigt
Der regulatorische Druck verleiht der Situation zusätzliche Dringlichkeit. Frameworks wie NIS 2 und CRA (Cyber Resilience Act) führen strengere Anforderungen an die Cyber Security-Governance, die Berichtserstellung und das Risikomanagement sowohl in IT- als auch in OT-Umgebungen ein.
Unternehmen müssen nun nachweisen, dass sie ihre gesamte Infrastruktur im Blick haben sowie kontrollieren können, und zudem ihre Sicherheitslage detailliert dokumentieren. Dadurch lassen sich fragmentierte Toolsets, die zu mehr Komplexität und geringerer Effizienz führen, immer schwerer rechtfertigen.
Infolgedessen ändern laut ARC viele Fertigungsunternehmen ihre Strategien. Anstatt mehrere Einzellösungen miteinander zu verknüpfen, investieren sie nun lieber in integrierte Plattformen, weil diese deutliche Vorteile in puncto Verwaltungsaufwand und Sicherheit bieten.
Die wachsende Bedeutung plattformbasierter Cyber Security
Der ARC-Bericht bezeichnet die Plattformisierung als einen der wichtigsten Zukunftstrends für die industrielle Cyber Security. Durch die Zusammenführung verschiedener Fähigkeiten zu einer einzigen Plattform können Fertigungsunternehmen sowohl die Komplexität reduzieren als auch ihre Sicherheitsmaßnahmen stärken.
Durch einen solchen Plattformansatz können die entsprechenden Teams leistungsfähige Backup-, Cyber Security- und Management-Funktionalitäten gemeinsam in einer einzigen Umgebung bündeln. Dadurch lassen sich nicht nur Abläufe optimieren, sondern auch die Transparenz und Koordination zwischen IT- und OT-Systemen verbessern.
Die Vorteile sind also deutlich: Die Unternehmen können aufkommende Bedrohungen schneller erkennen, effektiver darauf reagieren und die zumeist hohe Arbeitsbelastung ihrer Teams verringern. Eine einheitliche Plattform erleichtert zudem die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und das Risikomanagement, indem sie eine zentrale, verlässliche Datenquelle schafft, auf die sich alle beziehen können.
Wie Acronis einen einheitlichen Ansatz umsetzt
Im ARC-Bericht wird Acronis als ein Anbieter hervorgehoben, der den Plattformansatz erfolgreich umgesetzt hat. Denn Acronis bietet eine umfassende Cyber Protection-Plattform, die Sicherheits-, Data Protection- und Infrastrukturmanagement-Fähigkeiten unter einem Dach vereint.
Ein solcher einheitlicher Ansatz ist besonders in industriellen Umgebungen von großem Wert, in denen sogenannte Legacy-Systeme mit mittlerweile veralteten Betriebssystemen noch weit verbreitet sind. Während viele andere Anbieter diese Systeme nicht mehr unterstützen, wird dieser Support von Acronis Cyber Protect jedoch weiterhin bereitgestellt. So können Fertigungsunternehmen auch diese geschäftskritischen Assets ohne kostspielige Upgrades weiterhin sicher einsetzen.
Darüber hinaus arbeitet Acronis Cyber Protect mit einer Single-Agent-Architektur, um vielfältige Funktionen über eine einzige Lösung bereitstellen zu können. Dieser Ansatz vereinfacht die Bereitstellung und sorgt für eine bessere, umgebungsübergreifende Konsistenz.
Die Rolle von KI im modernen OT-Schutz
Ein weiteres, wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Acronis Cyber Protect ist der Einsatz KI-gestützter Technologien. Der Bericht verdeutlicht, wie Verhaltensanalysen und maschinelles Lernen eine Echtzeit-Erkennung von Bedrohungen (wie Ransomware- und Zero-Day-Angriffe) ermöglichen.
Indem Acronis Cyber Protect Normalwerte („Basislinien“) für das Systemverhalten festlegt, kann es Anomalien erkennen und Angriffe stoppen, bevor diese Schäden anrichten. Die KI unterstützt zudem automatisierte Abwehr- und Schadensbehebungsmaßnahmen, sodass auch Teams mit begrenzten Ressourcen schnell bei Angriffen reagieren können.
Dieser Wandel von reaktiver zu proaktiver Sicherheit ist in industriellen Umgebungen unerlässlich, in denen Ausfallzeiten unmittelbare und schwerwiegende Folgen haben können.
Warum die Plattformisierung unverzichtbar wird
Infolge der zunehmenden Komplexität und Vernetzung von Industrieumgebungen wächst auch deren Angriffsfläche stetig weiter. Hinzu kommt, dass Unternehmen ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit, betrieblicher Effizienz und gesetzeskonformer Compliance finden müssen.
Die Plattformisierung eröffnet hier einen praktikablen Lösungsweg. Denn indem die Unternehmen ihre Cyber Security-Architektur vereinfachen und geschäftskritische Funktionen unter einem Dach integrieren, können sie nicht nur Risiken minimieren, sondern auch ihre Performance und Resilienz verbessern.
Der ARC-Bericht macht deutlich, dass es sich hierbei um einen strategischen Wandel handelt, der in den kommenden Jahren maßgeblich bestimmen wird, wie Industrieunternehmen ihre Cyber Security-Anforderungen umsetzen werden.
Möchten Sie mehr erfahren?
Laden Sie hier denvollständigen ARC-Bericht herunter, um zu erfahren, wie OT-Umgebungen durch diese plattformbasierte Cyber Security-Strategie transformiert werden und warum Acronis bestens aufgestellt ist, um diesen Wandel anzuführen.
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Über Acronis
Acronis ist ein Schweizer Unternehmen, das 2003 in Singapur gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über 15 Büros weltweit und beschäftigt Mitarbeiter:innen in mehr als 60 Ländern. Acronis Cyber Platform ist in 26 Sprachen sowie in über 150 Ländern verfügbar und wird bereits von über 21,000 Service Providern zum Schutz von mehr als 750,000 Unternehmen eingesetzt.



