Acronis präsentiert erstmals Ergebnisse des Global Disaster
Recovery Index; einheitliche Backup-Prozesse größte
Herausforderung; Deutsche Mittelständler nehmen weltweite
Spitzenposition ein
München, 20. Januar 2011 - Acronis, Anbieter
von Backup-, Recovery- und Security-Lösungen für physische,
virtuelle und Cloud-Umgebungen, hat eine weltweite Untersuchung zum
Vertrauen von IT Managern in ihre bestehenden Backup-Strategien
durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse wurde der erste Global
Disaster Recovery Index erstellt, in dem Deutschland die
Spitzenposition einnimmt. Gleichzeitig sehen insbesondere Deutsche
Unternehmen in so genannten heterogenen IT-Umgebungen die größte
Herausforderung für das Disaster Recovery.
Die Untersuchung wurde im Auftrag von Acronis durch das
Ponemon-Institut durchgeführt. Befragt wurden IT-Manager von über
3.000 kleinen und mittelgroßen Unternehmen in weltweit 13 Ländern.
Ein zentrales Untersuchungsergebnis war dabei, dass Unternehmen
Backup- und Recovery-Lösungen benötigen, die die Anforderungen an
das Backup sowie das Management der wachsenden Datenmengen in
physischen und virtuellen und Cloud-Umgebungen gleichermaßen
abdecken. In solchen hybriden Umgebungen sieht die überwiegende
Mehrheit der Deutschen IT-Manager die größten Herausforderungen.
74% sehen diese im Transfer von Daten. 69% der befragten Deutschen
Unternehmen meinen zudem, dass die Kosten durch verschiedene
Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen eine Herausforderung für Ihr
Unternehmen darstellen - weltweit setzen mehr als die Hälfte (56 %)
aller befragten Unternehmen unterschiedliche Lösungen für das
Backup von virtuellen und physikalischen Maschinen ein.
Gleichzeitig fallen in den befragten Deutschen Unternehmen deutlich
mehr Daten an als im internationalen Vergleich, was die Situation
noch verschärft. Nach Angaben der befragten Deutschen Unternehmen
werden täglich 161 GB an neuen Daten gesichert. Nur Japan liegt
hier mit 162 GB leicht darüber, während sich der weltweite
Durchschnitt bei rund 106 GB einpendelt. Alle befragten Unternehmen
nutzen zudem meistens zwei oder sogar drei unterschiedliche
Backup-Tools, was in der Konsequenz zu einem komplexen
Disaster-Recovery-Prozess führt.
Eine weitere globale Erkenntnis aus der Studie ist, dass
Störungen und Fehler beim Backup von virtuellen Umgebungen ebenso
häufig auftreten wie beim Backup von physikalischen Maschinen.
Trotz eines weltweit erwarteten Wachstums von 50% bei produktiven
virtuellen Servern antworteten 55 % aller befragten Unternehmen,
dass sie kein Backup ihrer virtuellen Server durchführen
beziehungsweise nicht wissen, ob diese so oft gesichert werden wie
die entsprechenden physikalsichen Server.
Die Erstellung des Acronis Global Disaster Recovery Index
basiert auf der Auswertung von elf Fragen zum Einsatz von Backup-
und Disaster-Recovery-Lösungen. Die Fragen drehten sich dabei um
Technologie, Ressourcen und Verfahren sowie die generelle
Management-Unterstützung bei der Datensicherung und
-wiederherstellung.
Deutsche Mittelständler führend im Gesamt-Ranking
An erster Stelle im Gesamt-Ranking des Index liegt Deutschland.
Den Ergebnissen zufolge wird dem Thema Backup und Disaster Recovery
hier generell eine sehr hohe Priorität eingeräumt. So bestätigten
beispielsweise 73% der befragten IT-Manager, dass in die
Themenkomplexe Backup-Lösungen und -Prozesse auch die
Unternehmensführung involviert ist. 85% - und damit mehr als in
allen anderen Ländern - erklärten, dass Überwachungstools und
Verfahren verwendet werden, die einen reibungslosen Backup- und
Disaster-Recovery-Betrieb sicherstellen. Auch im Hinblick auf die
Frage nach umfangreich dokumentierten Richtlinien liegen deutsche
Unternehmen an vorderster Front, denn bei 85% der Befragten sind
solche vorhanden. Die IT-Manager gehen deshalb zu einem hohen
Prozentsatz (77%) davon aus, dass sie bei einem Systemausfall ihre
Daten schnell wiederherstellen können. Der hohe Stellenwert, den
die Bereiche Backup und Disaster-Recovery bei deutschen Untenehmen
einnehmen, zeigt sich auch daran, dass sie im Durchschnitt 13%
ihres IT-Budgets in diesen Bereichen investieren, einer der
höchsten Werte im internationalen Vergleich.
"In Deutschland wird dem Thema Disaster Recovery ein hoher
Stellenwert beigemessen - das ist ein deutliches Ergebnis unserer
Umfrage. Gleichzeitig zeigen aber die Zahlen von Acronis, wo die
wirklichen Schmerzen in vielen kleinen und mittleren Firmen
hierzulande liegen: es mangelt an einfach zu bedienenden Tools, um
die wachsenden Datenmengen in heterogenen Umgebungen einfach zu
managen. Die Flexibilität für eine zuverlässige System- und
Datensicherung muss heute auf allen Ebenen gewährleistet sein -
ganz gleich ob physisch, virtuell oder in der Cloud", so Michael
Hon-Mong, Geschäftsführer bei Acronis Deutschland. "Insbesondere in
kleineren Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen ist dies ein
entscheidender Faktor".
Die Studie wurde in folgenden Ländern durchgeführt:
Deutschland, Schweiz,
Frankreich,Großbritannien, Italien,
Niederlande, Norwegen, Schweden, Singapur, Hongkong,
Japan, USA, und Australien. Weitere internationale
Ergebnisse stehen auf der Acronis Website unter https://www.acronis.de/pr/2011/01/20-08-49.html
zur Verfügung.
Die Untersuchung wurde vom Ponemon-Institut im Oktober 2010
durchgeführt. Befragt wurden dabei über 3.000 IT-Manager in kleinen
und mittelständischen Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten.
Details zum Index und zu den Ergebnissen aller Länder finden sich
unter https://go.acronis.de/acronis-index
Über Acronis:
Acronis ist ein globales Cybersecurity-Unternehmen und bietet die einzige nativ integrierte Plattform für Cybersicherheit, Datenschutz und Infrastrukturmanagement für Managed Service Provider und IT-Abteilungen. Acronis-Lösungen helfen Unternehmen dabei, ihre IT-Umgebungen zu identifizieren und zu schützen, Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten wiederherzustellen und zu verwalten, um Datenintegrität und Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Acronis ist ein Schweizer Unternehmen, das 2003 in Singapur gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über 15 Büros weltweit und beschäftigt Mitarbeiter:innen in mehr als 60 Ländern. Acronis Cyber Platform ist in 26 Sprachen sowie in über 150 Ländern verfügbar und wird bereits von über 21,000 Service Providern zum Schutz von mehr als 750,000 Unternehmen eingesetzt. Erfahren Sie mehr unter www.acronis.com.