Acronis-Studie zeigt: Backup in virtuellen Umgebungen wird
stiefmütterlich behandelt - vor allem im Gesundheitswesen.
München, 29. März 2012 - Kostensenkung durch
Konsolidierung und Optimierung der IT-Infrastruktur ist ein
zentrales Thema für Unternehmen und Behörden. Die Virtualisierung
nimmt hier eine entscheidende Rolle ein. Eine aktuelle
Acronis-Studie zeigt, dass dabei die Bereiche Datensicherung
und -wiederherstellung sträflich vernachlässigt werden - vor allem
auch im Gesundheitswesen.
Virtualisierung der Infrastruktur ist heute ein genereller
Trend. Das trifft auf alle Unternehmen und Behörden zu und auch auf
Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die zunehmende Virtualisierung
der IT-Infrastruktur hat auch Auswirkungen auf die Bereiche Backup
und Disaster Recovery und erfordert in der Regel eine
Restrukturierung und Implementierung neuer Sicherungskonzepte.
Dass in diesem Bereich noch viel Nachholbedarf - gerade im
Gesundheitswesen - besteht, zeigt eine aktuelle Studie. Die im
Auftrag von Acronis vom amerikanischen Marktforschungsunternehmen
Ponemon Institute durchgeführte internationale Umfrage hat ergeben,
dass im Hinblick auf virtualisierte Infrastrukturen die Bereiche
Backup und Disaster Recovery vernachlässigt werden. Befragt wurden
dabei 6.000 IT-Manager aus unterschiedlichsten Bereichen und
Branchen wie Öffentlicher Sektor, Handel, Banken, Energiewirtschaft
oder Bildungs- und Gesundheitswesen. 41 Prozent der im Bereich
Gesundheitswesen Tätigen bestätigten, dass bei virtuellen Maschinen
(VM) seltener als bei physischen Servern eine Datensicherung
erfolgt. Schlechter schnitten hier nur der Öffentliche Sektor und
der Retail-Bereich mit 52 beziehungsweise 53 Prozent ab. Fast zwei
Drittel (62 Prozent) der Befragten im Gesundheitswesen führen bei
VM nur unregelmäßige oder lediglich wöchentliche beziehungsweise
monatliche Backups durch. Nur bei 34 Prozent gibt es ein tägliches
Backup bei den VM.
Mit diesen Ergebnissen liegen Einrichtungen des
Gesundheitswesens im Branchenvergleich am Ende des Rankings. Im
Durchschnitt ergaben sich bei der Untersuchung folgende Werte: 33
Prozent der Befragten führen bei virtuellen Maschinen weniger oft
als bei physischen Systemen ein Backup durch. Über die Hälfte (61
Prozent) macht bei VM nur unregelmäßige, wöchentliche oder
monatliche Backups. Ein tägliches Backup bei den virtuellen
Maschinen gibt es lediglich bei 37 Prozent.
Michael Hon-Mong, Geschäftsführer von Acronis in München,
erklärt: "Das Ergebnis der Studie stimmt nachdenklich.
Datensicherheit sollte gerade im Gesundheitswesen, in dem es um die
Verwaltung vertraulicher und persönlicher Informationen geht, an
oberster Stelle stehen. Die Untersuchung legt nahe, dass für
etliche Administratoren Backup- und Recovery-Prozesse nach wie vor
zu komplex oder schwierig sind."
Laut Acronis muss das aber nicht so sein. Hon-Mong: "Zunächst
einmal gibt es natürlich auch Backup-Lösungen, die virtuelle
Umgebungen unterstützen und die Implementierung einer
Backup-Strategie analog zu einem physischen System ermöglichen. Da
aber andererseits neben virtuellen auch physische Systeme weiterhin
fester Bestandteil jeder Infrastruktur bleiben werden, sollte man
sich unserer Meinung nach für die Implementierung einer
integrierten Backup- und Disaster-Recovery-Lösung entscheiden, die
die Anforderungen sowohl von physischen und virtuellen als auch von
Cloud-Umgebungen abdeckt. Nur damit kann man die bei heterogenen
Strukturen bestehenden Herausforderungen hinsichtlich Transfer von
Daten, Kosten und Komplexität zuverlässig bewältigen."
Details zu den Ergebnissen der Studie finden sich auf der
Acronis-Website unter https://promo.acronis.com/DE-DR-Index-Touch1-healthcare.html.
Acronis auf der conhIT
Acronis ist in diesem Jahr auch auf der conhIT (Connecting
Healthcare IT), der bedeutendsten Veranstaltung für Healthcare IT
in Europa, vom 24. bis. 26. April in Berlin vertreten. Am Stand
E107b in Halle 2.2 präsentiert Acronis gemeinsam mit seinen
Partnern COMPAREX und BLUECARAT Lösungen für den Healthcare-Bereich
im Umfeld von Virtualisierung und Cloud.
Über Acronis:
Acronis ist ein globales Cybersecurity-Unternehmen und bietet die einzige nativ integrierte Plattform für Cybersicherheit, Datenschutz und Infrastrukturmanagement für Managed Service Provider und IT-Abteilungen. Acronis-Lösungen helfen Unternehmen dabei, ihre IT-Umgebungen zu identifizieren und zu schützen, Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten wiederherzustellen und zu verwalten, um Datenintegrität und Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Acronis ist ein Schweizer Unternehmen, das 2003 in Singapur gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über 15 Büros weltweit und beschäftigt Mitarbeiter:innen in mehr als 60 Ländern. Acronis Cyber Platform ist in 26 Sprachen sowie in über 150 Ländern verfügbar und wird bereits von über 21,000 Service Providern zum Schutz von mehr als 750,000 Unternehmen eingesetzt. Erfahren Sie mehr unter www.acronis.com.