München, 19. Februar 2013 - Wie die neusten Rekordzahlen
verkaufter iPads (22,9 Millionen) und iPhones (47,8 Millionen) im
vierten Quartal 2012 zeigen, stehen Tablets und Smartphones ganz
oben auf der Liste der beliebtesten Geschenke in Europa. Viele
dieser Geräte gelangen nun in Unternehmensnetzwerke und stellen
dort ein Risiko für vertrauliche Unternehmensdaten dar.
Die Zunahme von Bring-Your-Own-Device (BYOD) bedeutet für
Unternehmen, dass IT-Abteilungen sich auf die Anforderungen der
Endanwender einstellen und gleichzeitig aber sicherstellen müssen,
dass Daten unabhängig von der Zugriffsart sicher und verfügbar
sind. Mit sorgfältiger Gerätekonfiguration und geeigneten
Überwachungsrichtlinien, einfachem Dateizugriff,
Sicherheitslösungen und der richtigen Planung kann die
Unternehmens-IT die Risiken unter Kontrolle halten und sich auf die
Vorteile von BYOD konzentrieren.
Acronis, ein führender Hersteller von Lösungen für
Datenverfügbarkeit, sicheren Datenzugriff und Datensicherheit mit
dem Ziel die kompletten IT-Umgebungen von heute zu vereinfachen,
gibt Unternehmen fünf Tipps an die Hand, wie sie sich auf das
Ausbreiten privater mobiler Endgeräte in Arbeitsumgebungen
vorbereiten können:
1. Lösungen für Mobile Device Management und Mobile File
Management einführen
Unternehmen sollten sicherstellen, dass Mitarbeiter, die mit
ihren persönlichen Geräten auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen
in eine unternehmensweite Mobile Device Management (MDM)-Lösung
eingebunden sind und der Zugriff über ein sicheres Mobile File
Management (MFM)-System erfolgt. Dies ermöglicht den sicheren
Zugriff auf E-Mails und Dateien des Unternehmens. Dadurch können
die notwendigen Beschränkungen und Richtlinien angewandt werden,
wie beispielsweise die Anforderung eines Entsperr-Codes zur
Gerätenutzung, sichere und rollenbasierte Zugriffsrechte oder der
völlige Ausschluss eines bestimmten Geräts vom Netzwerkzugriff.
Ein MDM-System trägt dazu bei, den Schaden zu verringern, der
bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts entsteht. Mittels MDM kann
der Administrator vertrauliche Daten des Unternehmens remote leicht
löschen. Außerdem kann das Unternehmen so eine Liste von Apps
aufstellen, die geschäftlich verwendet werden dürfen und den
Dateizugriff strikt aber effizient kontrollieren.
2. Regelmäßige Sicherheits-Audits durchführen
Immer mehr Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen greifen
auf verschiedenen Wegen auf das Netzwerk oder die IT-Systeme eines
Unternehmens zu. Dadurch entstehen zusätzliche Anforderungen an
deren Sicherheit. Diese zu identifizieren, ist keine Aufgabe, die
ein Administrator allein bewältigen kann. Unternehmen, die von
einer stärker vernetzten, datengesteuerten Arbeitsumgebung
profitieren möchten, sollten regelmäßige Sicherheitsprüfungen
obligatorisch machen. Dabei sollten sie die Geräte, die
Verbindungen mit dem Netzwerk herstellen, überprüfen und
sicherstellen, dass die Mitarbeiter, die diese verwenden, auch
vernünftig mit vertraulichen Daten umgehen. Zudem sollten sie nach
Schwachstellen in der Sicherheitsarchitektur forschen.
Das Ziel solcher Audits besteht darin, zu erkennen, welche
Sicherheitsprobleme durch gründlichere Konfiguration, zusätzliche
Technologien, neue Richtlinien oder Mitarbeiterschulungen behoben
werden müssen.
3. In ein zentrales Verwaltungstool integrieren
Die Verwaltung mobiler Geräte wird in Zukunft für jede
IT-Abteilung eine wichtige Rolle spielen. Sie kann durch
Integration in das zentrale Netzwerk-Verwaltungstool erleichtert
werden. Dies ermöglicht eine Kontinuität der gesamten
Netzwerkadministration und stellt sicher, dass die
Kontrollmöglichkeiten den gesetzlichen Vorschriften (Compliance)
genügt. Außerdem erfährt der Administrator die genauen Details zum
Zugriff eines Gerätes auf eine Datei zu einem beliebigen
Zeitpunkt.
4. Einfache Lösungen bereitstellen
Mitarbeiter benötigen den Zugang zu den richtigen Werkzeugen,
andernfalls werden sie auf unsichere Consumer-Produkte als
Alternativen zurückgreifen, die mühelos erhältlich sind. Mit den
richtigen Lösungen können Unternehmen den Dateizugriff sicher
verwalten. Synchronisierung und File-Sharing können damit von der
IT-Abteilung des Unternehmens verwaltet werden. Eine ideale Lösung
entspricht den Sicherheitsanforderungen von Unternehmenslösungen
und gewährleistet zudem, dass alle Dateiaktualisierungen an die
Server des Unternehmens zurückgesendet und in seine Backup- und
Archivierungsprozesse integriert sind.
5. Business-Continuity-Plan einrichten
Gerade weil der Schutz des Netzwerks immer komplexer wird,
sollten Administratoren dafür Sorge tragen, dass IT-Ressourcen bei
Ausfällen und Problemen schnell wiederhergestellt werden können,
bevor der Geschäftsbetrieb wesentlich beeinträchtigt wird. Jedes
Unternehmen benötigt definierte Vorgaben für
Wiederherstellungspunkte und -zeiten. Dafür ist es wichtig, einen
umfassenden Business-Continuity-Plan für Notfälle einzurichten.
Administratoren und (in einigen Fällen) Anwender benötigen
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Wiederherstellung eines
ausgefallenen geschäftskritischen Systems.
Eine einheitliche Backup-Plattform, die Daten von jedem Gerät
von überall im Unternehmen sichern kann, hilft bei der
Datensicherung. Es ist unvermeidlich, dass von Zeit zu Zeit
persönliche Geräte verloren gehen oder defekt werden. Anhand eines
unternehmensweiten Plans kann der betreffende Mitarbeiter den
Vorfall der IT-Abteilung melden, sodass diese alle vertraulichen
Daten schnell vom Gerät löschen und das Gerät vom Netzwerkzugriff
ausschließen kann.
"In der heutigen Gesellschaft ist alles, was nicht "in Echtzeit"
passiert, zu langsam", sagt Alan Laing, Vice President EMEA,
Acronis. "Aber der schnelle Zugriff von überall her auf Daten und
Applikationen eines Unternehmens bedeutet notwendigerweise
Herausforderungen an die Sicherheit. Unternehmen aller
Größenordnungen sollten die Gelegenheit nutzen, eine
Arbeitsumgebung zu schaffen, die datenorientiert und gut vernetzt
ist. Im Endeffekt gilt: Vertrauliche Daten dürfen zwar die vier
Wände Ihres Unternehmens verlassen, nicht jedoch den
Kontrollbereich der IT-Abteilung."
Erfahren Sie mehr, wie Acronis Sie bei der Verwaltung von
BYOD in Ihrem Unternehmen unterstützen kann in unserer Webinarreihe
"Sicherer Datenzugriff und Verfügbarkeit für "Mobile Enterprises".
Informationen und Anmeldung hier: https://www.acronis.de/events/webinars/
Über Acronis:
Acronis ist ein globales Cybersecurity-Unternehmen und bietet die einzige nativ integrierte Plattform für Cybersicherheit, Datenschutz und Infrastrukturmanagement für Managed Service Provider und IT-Abteilungen. Acronis-Lösungen helfen Unternehmen dabei, ihre IT-Umgebungen zu identifizieren und zu schützen, Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten wiederherzustellen und zu verwalten, um Datenintegrität und Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Acronis ist ein Schweizer Unternehmen, das 2003 in Singapur gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über 15 Büros weltweit und beschäftigt Mitarbeiter:innen in mehr als 60 Ländern. Acronis Cyber Platform ist in 26 Sprachen sowie in über 150 Ländern verfügbar und wird bereits von über 21,000 Service Providern zum Schutz von mehr als 750,000 Unternehmen eingesetzt. Erfahren Sie mehr unter www.acronis.com.