Studie von Acronis® findet heraus, dass
Unternehmen mit Richtlinien zu BYOD, einfachen Sicherheitsmaßnahmen
und Mitarbeiterschulungen zu nachlässig umgehen
München, 17. Juli 2013 - Eine aktuelle Studie von
Acronis und dem Ponemon Institute zeigt, dass viele
mittlere und große Unternehmen ihre kritischen Daten Risiken
aussetzen, weil sie keine Richtlinien für "Bring your own device"
(BYOD) aufgestellt haben. Angesichts des nachlässigen Umgangs mit
einfachen Sicherheitsmaßnahmen und mangelnder Trainingsangebote zum
Thema BYOD setzen Unternehmen ihre sensiblen Daten einem hohen
Risiko aus, wie beispielsweise durch Diebstahl, Korruption,
Hackerangriffe und Malware.
An der Studie "Acronis 2013 Data Protection Trends
Research" beteiligten sich weltweit über 4.300 IT-Profis,
darunter fast 650 Teilnehmer aus Deutschland. Hier die wichtigsten
Ergebnisse:
1. Massive Sicherheitslücken beim Thema Richtlinien
zu BYOD
- Mehr als 40 Prozent (44%) der deutschen Unternehmen verfügen über keine Richtlinie zur Nutzung privater Geräte. Von den übrigen 56 Prozent, die eine Richtlinie besitzen, machen 10 Prozent der Unternehmen Ausnahmen für das Management, das in der Regel auf die sensibelsten Daten zugreift. Daher laufen Unternehmen zunehmend Gefahr Daten zu verlieren oder bekommen Schwierigkeiten mit der Einhaltung ihrer Compliance-Richtlinien. Die Studie von Acronis ergab, dass international im Durchschnitt fast 60 Prozent der Unternehmen keine solche Richtlinie nutzen, in Frankreich liegt die Zahl sogar bei 70 Prozent.
- Viele Unternehmen versuchen BYOD ganz zu unterbinden: Fast 30 Prozent (29%) verbieten den Zugriff von privaten Geräten auf das Unternehmensnetzwerk. Diese Einstellung ist in allen untersuchten Ländern ähnlich verbreitet.
- Große Lücken klaffen in Sachen Training: 81 Prozent der deutschen und fast 80 Prozent der internationalen Mitarbeiter werden von Ihren Arbeitgebern über die Risiken von BYOD für die Datensicherheit nicht ausreichend informiert.
2. Einfachste Sicherheitsmaßnahmen werden
vernachlässigt
- Nur jedes dritte Unternehmen in Deutschland (35%) fordert für beruflich genutzte private Geräte Kennwörter oder Tastensperren.
- Auch in Sachen Fernlöschen gibt es Nachholbedarf: Nur 30 Prozent nutzt diese Funktion wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und vermindert damit das Risiko eines Datenlecks drastisch. Im internationalen Vergleich ist diese Zahl noch geringer.
3. Unternehmen unterschätzen die Risiken
öffentlicher Clouds
- Unternehmensdaten werden heutzutage häufig über Public Cloud-Lösungen von Anbietern wie beispielsweise DropBox ausgetauscht. Fast jedes zweite deutsche Unternehmen (49%) besitzt für die Nutzung öffentlicher Clouds aber keine Richtlinie. International betrifft das im Durchschnitt sogar mehr als zwei Drittel der Unternehmen (67%).
- 76 Prozent der deutschen Unternehmen hinken auch beim Training im Umgang mit Public Clouds hinterher und liegen damit nahe am internationalen Durchschnitt (80%).
4. Unternehmen fürchten die Integration von
Apple® Macs in ihr Sicherheitskonzept
- 69 Prozent der deutschen Unternehmen unterstützen heute schon Macs® oder planen, dies innerhalb der nächsten 12 Monate zu tun. International liegt diese Zahl mit 65 Prozent ähnlich.
- Laut einem Drittel der Unternehmen (36%) sind Kompatibilität und Interoperabilität mit der Unternehmens-IT Hürden für die Integration. Knapp die Hälfte der deutschen Befragten sieht auch Schwierigkeiten in der Sicherheit (45%) sowie bei der Sicherung von Daten (47%) bei Macs in windowsbasierten IT-Umgebungen.
"Private Geräte haben auf positive Weise dauerhaft unseren
Arbeitsplatz verändert. Dies gilt vor allem für die Art, wie
Mitarbeiter standortübergreifend zusammenarbeiten und wie sie mit
Unternehmensdaten interagieren", kommentiert Sandra Adelberger,
Director Product Management EMEA bei Acronis. "BYOD ist eine große
Chance für Unternehmen, aber unsere Studie hat gezeigt, dass viele
Unternehmen die Gefahren, die mit BYOD einhergehen, unterschätzen
und geeignete Maßnahmen vernachlässigen. Dabei können sie durch
Richtlinien und geeigneten Softwarelösungen, die den Datenfluss
zwischen mehreren Geräten und Umgebungen verwalten, sicheres BYOD
ermöglichen.
Acronis empfiehlt Unternehmen, die die Vorteile von BYOD nutzen
wollen, ohne zugleich Sicherheitslücken, Datenverluste und
Richtlinienverstöße in Kauf zu nehmen, einige grundlegende
Maßnahmen:
- Mitarbeiter sollten im sicheren Umgang mit BYOD-Praktiken geschult werden
- Die Nutzung privater Geräte und der öffentichen Cloud sollte kontrolliert und verwaltet werden
- Unternehmen sollten Lösungen für Datensicherheit implementieren, um Datenverlust zu verhindern
Die Studie "Acronis 2013 Data Protection Trends Research" wurde
vom Ponemon Institute im März und April 2013 in acht Ländern
durchgeführt. Insgesamt wurden 4.373 IT-Mitarbeiter in mittleren
bis großen Unternehmen unterschiedlichster Branchen befragt. Zu den
Ergebnissen hat Acronis ein E-Book erstellt, das unter https://promo.acronis.com/CEE-DE-DRI_BYOD_Guide.html
kostenlos zur Verfügung steht.
Weitere Informationen zu den Mobility-Lösungen von Acronis
erhalten Sie unter: https://www.acronis.de/enterprise/products/mobilecho/
Bildmaterial:
Infografik BYOD-Sicherheit: https://www.acronis.de/promo/byod-infographics
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Acronis® ist ein eingetragenes Markenzeichen der
Acronis International GmbH in den USA und/oder anderen Ländern.
Apple® und Mac® sind eingetragene
Markenzeichen von Apple Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.
Alle anderen genannten Marken und Namen können Markenzeichen ihres
jeweiligen Unternehmens sein.
Über Acronis:
Acronis ist ein globales Cybersecurity-Unternehmen und bietet die einzige nativ integrierte Plattform für Cybersicherheit, Datenschutz und Infrastrukturmanagement für Managed Service Provider und IT-Abteilungen. Acronis-Lösungen helfen Unternehmen dabei, ihre IT-Umgebungen zu identifizieren und zu schützen, Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten wiederherzustellen und zu verwalten, um Datenintegrität und Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Acronis ist ein Schweizer Unternehmen, das 2003 in Singapur gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über 15 Büros weltweit und beschäftigt Mitarbeiter:innen in mehr als 60 Ländern. Acronis Cyber Platform ist in 26 Sprachen sowie in über 150 Ländern verfügbar und wird bereits von über 21,000 Service Providern zum Schutz von mehr als 750,000 Unternehmen eingesetzt. Erfahren Sie mehr unter www.acronis.com.