Sicherheitsrisiken und Datenverluste vermeiden: Wie
Unternehmen die Umstellung auf eine neue Version von Microsoft
Windows Server erfolgreich meistern
München, 2. Juli 2015 - Am 14. Juli 2015 stellt Microsoft
den "Extended Support" für Windows Server 2003 ein. Ab diesem
Zeitpunkt veröffentlicht der Hersteller keine neuen Updates und
Patches für das Betriebssystem mehr. Auch Sicherheitslücken werden
nicht mehr geschlossen. Um Unternehmen die Migration zu
erleichtern, stellt Acronis im Folgenden acht
Tipps vor, die eine geordnete und sichere Migration von Windows
Server 2003 auf eine aktuelle Version des Betriebssystems
erleichtern:
1. Am besten gleich zu Windows Server 2012 R2
wechseln: Für diese Version stellt Microsoft voraussichtlich
noch bis 2020 technische Unterstützung bereit. Bei Windows Server
2008, dem Nachfolger von Windows Server 2003, ist der "Mainstream
Support" bereits ausgelaufen und Kunden haben nur noch "Extended
Support". Daher steht auch bei Windows Server 2008 in Kürze eine
Migration an.
2. Komplette Auflistung der Applikationen und Workloads
erstellen: Diese Inventarliste muss alle Software-Komponenten
umfassen, die von der Umstellung auf die neue Windows
Server-Version betroffen sind. Das gilt auch für die
Treiber-Software. Speziell bei Treibern sollten
Windows-Administratoren prüfen, ob das neue Betriebssystem aktuelle
Versionen für die Server-Hardware und eingesetzten Peripheriegeräte
bereitstellt. Nötigenfalls ist zu klären, ob im Zuge der Migration
nicht auch neue Server- und Peripheriesysteme wie Drucker,
Multifunktionsgeräte oder Scanner angeschafft werden sollten.
3. Migrationsszenario für unterschiedliche Servertypen
erarbeiten: Zu beachten ist, dass Active Directory- und
Exchange-Server besondere Maßnahmen erfordern. Das gilt vor allem
für die Reihenfolge, in der die Umstellung dieser Systeme erfolgen
sollte.
4. Einen Austausch der Server-Hardware prüfen: Windows
Server 2003 lief noch auf Servern mit 32 Bit-Prozessoren. Windows
Server 2012 R2 und das angekündigte Windows Server 2016 erfordern
jedoch 64 Bit-CPUs. Daher kann es Sinn machen alle
Server-Plattformen zu erneuern, die älter als drei Jahre alt sind.
Neue Systeme unterstützen außerdem aktuelle Hardware-Komponenten
wie Solid State Drives (SSDs) und bieten genügend Leistungsreserven
für kommende Windows-Server-Generationen und anstehende Projekte im
Bereich Virtualisierung.
5. Eine komplette Sicherung der Windows 2003-Umgebung
erstellen: Nur dies ermöglicht einen "Weg zurück", falls bei
der Migration Probleme auftreten. Backup-Lösungen wie etwa Acronis
Backup Advanced unterstützen Disk Imaging und ermöglichen es nach
einem fehlerhaften Migrationsversuch, Daten, Betriebssystem,
Applikationen und versteckte Partitionen umgehend wiederzustellen -
selbst auf neuer Server-Hardware.
6. Aus der Backup-Datei eine
Virtuelle Maschine erstellen: MitLösungen wie Acronis
Backup Advanced lassen sich Datensicherungen in eine Virtuelle
Maschine (VM) konvertieren. Das hat zwei Vorteile: Zum einen kann
ein virtueller Windowsserver als Referenzpunkt für
Neuinstallationen genutzt werden. Das ist wichtig, weil Windows
Server 2008 und 2012 R2 neue Funktionen wie eine dynamische
Zugriffssteuerung enthalten. Das kann Probleme mit älteren
Applikationen hervorrufen. Zum anderen bietet eine VM die Option
bei gravierenden technischen Anpassungsproblemen durch ein
temporäres "Rollback" auf die alte Serverversion durchzuführen. Die
IT-Abteilung kann somit in Ruhe eine Fehleranalyse durchführen und
ohne Zeitdruck einen zweiten Migrationsversuch vorbereiten.
7. Die Migration mithilfe eines Master Images
beschleunigen: In IT-Umgebungen mit vielen Windowsservern
lassen sich das neue Betriebssystem, die Basisapplikationen und
grundlegende Konfigurationseinstellungen mithilfe eines Master
Images gleichzeitig auf mehrere Serversysteme aufspielen. Tools wie
Acronis Snap Deploy unterstützen Windows-Administratoren dabei, ein
Image zu erstellen und auf den Servern auszurollen. Hilfreich ist,
wenn ein solches Tool über einen integrierten PXE-Server verfügt.
Er ermöglicht es den neu eingerichteten Servern, über das Netzwerk
zu booten.
8. Datenmigration planen und umsetzen: Der Einsatz eines
Image Backups stellt sicher, dass auf jeden Fall alle Daten für die
Migration erfasst werden! Denn zum Beispiel bei Exchange 2003 wird
häufig übersehen, dass auch die SSL-Zertifikate gesichert werden
müssen. Zusätzlich ist es wichtig, dass die eingesetzte
Backup-Lösung umfassende Wiederherstellungsoptionen ermöglicht um
die größtmögliche Flexibilität zu bieten. Ideal ist eine Lösung,
die erlaubt, einzelne Dokumente und Applikationen
wiederherzustellen, bei Bedarf aber auch das gesamte System.
"Windows Server 2003 hat zwölf Jahre lang in vielen Unternehmen
und Organisationen gute Dienste geleistet", erklärt Sandra
Adelberger, Director Product Marketing bei Acronis. "Doch nun ist
es an der Zeit, sich von diesem Betriebssystem zu verabschieden!
Acronis gibt Windows-Administratoren mit Acronis Backup Advanced
und Acronis Snap Deploy die notwendigen Hilfsmittel an die Hand, um
Windows Server 2003 zu verabschieden - auf zeitsparende und vor
allem sichere Weise."
Migrieren und gleichzeitig sparen
Damit Windows Server 2003-Kunden ihre Systeme einfach und
problemlos auf eine neue Version migrieren können und gleichzeitig
sparen, hat Acronis ein besonderes Angebot zusammengestellt: Für
kurze Zeit erhalten Kunden 25% Rabatt beim Kauf einer Acronis
Backup Advanced Universal License im Acronis Fachhandel sowie
ein Jahr kostenlosen Acronis Advantage Premier Support und eine
weitere zusätzliche kostenlose 60-Tage-Lizenz. Mit der Acronis
Universal License verfügen Unternehmen über alle Acronis Backup
Advanced-Funktionen in einer Lizenz und sind so in der Lage, auf
wechselnde Anforderungen bezüglich Data Protection schnell, einfach
und ohne weitere Kosten reagieren zu können. Gleichzeitig
unterstützt die Zusatzlizenz beim Vorhalten eines Zweitsystems
innerhalb der ersten 60 Tage.
Weitere Informationen zum Acronis Windows Server 2003
Migrationssonderangebot erhalten Sie im Fachhandel. Weitere
Informationen zur Universal License finden Sie hier:
https://www.acronis.com/de-de/business/backup-advanced/universal-license/
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