Reduzierter Administrationsaufwand und Speicherbedarf durch strategisches Disk-Management
München, 16. Januar 2011 - Acronis, Anbieter von Backup-, Recovery- und Security-Lösungen für physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen, hat Tipps für ein strategisches Disk-Management in Unternehmen zusammengestellt. Durch den Einsatz passender Partitionierungs-Tools können technisch Verantwortliche so die Grundlage für eine höhere Storage-Effizienz und die Optimierung von Backup-Konzepten erreichen. Der Hersteller Acronis informiert, worauf Unternehmen und professionelle Anwender achten sollten.
Michael Hon-Mong, Geschäftsführer für die Region CEE bei Acronis, betont: "Beim Thema Datensicherheit kann ein vorausschauendes Partitions-Management eine entscheidende Rolle spielen. Unternehmen legen damit nicht zuletzt eine zuverlässige Basis für ein effizientes und reibungsloses Backup-Konzept, das die Sicherheitsanforderungen optimal unterstützt. Einer der wichtigsten Vorteile durch die enge Verknüpfung von Backup und Festplatten-Management ist, dass der erforderliche Administrationsaufwand und benötigte Speicherbedarf für die Datensicherung deutlich reduziert werden können."
8 Tipps für professionelles Festplatten-Management:
- Getrennte Daten- und Systempartition: Ein Backup der Systempartition ist in der Regel erst notwendig, wenn neue Anwendungen oder Patches installiert werden, während sich die übrigen Daten normalerweise häufiger verändern. Ein getrennter Backup-Plan für die Daten- und Systempartition kann den erforderlichen Speicherbedarf erheblich reduzieren.
- Einheitliche Partitionierungsvariante: Besteht die Möglichkeit, auf allen oder Gruppen von Workstations und Servern die gleiche Partitionierungsvariante zu wählen, wie beispielsweise die Erstellung von jeweils zwei Partitionen, unterstützt dies auch die unternehmensweite Umsetzung einer einheitlichen Backup- und Recovery-Strategie.
- Flexible Partitionsverwaltung: Bei der Verwaltung und Einrichtung von Disk-Management-Strategien müssen Partitionen oft in ihrer Größe geändert, kopiert, verschoben, gelöscht oder neu aufgeteilt werden. Moderne Festplattenverwaltungs-Tools ermöglichen diese Arbeitsschritte ohne Datenverlust oder -beschädigung.
- Partitionen wiederherstellen: Versehentlich gelöschte oder durch Hardware- beziehungsweise Softwarefehler beschädigte Festplattenpartitionen und veränderte Boot-Sektoren, Dateien oder Verzeichnisstrukturen sollten schnell zurückgesichert werden können. Eine entsprechende Vorkehrung, wie beispielsweise Recovery-Tools, kann hier hilfreich sein.
- Abweichende Partitionsformate: je nach Einsatzgebiet und IT-Struktur können unterschiedliche Partitionsformate vorliegen. Durch den Einsatz geeigneter Werkzeuge können erforderliche Konvertierungs-Jobs durchgeführt werden, zum Beispiel von FAT16 in FAT32 oder von Linux ext2 in ext3 und jeweils auch umgekehrt.
- Austausch und Ersatz von Festplatten: Durch das Klonen von Festplatten haben Administratoren die Möglichkeit, eine alte Festplatte schnell durch eine neue zu ersetzen. So kann in kurzer Zeit wieder auf der neuen Festplatte gearbeitet werden, ohne Betriebssystem und Anwendungen zeitaufwändig installieren zu müssen. Voraussetzung für das Klonen ist immer, dass die Ersatzhardware baugleich ist.
- Dynamische Datenträger: Durch den Einsatz dynamischer Datenträger (Dynamic Disc) können separate dynamische Festplatten zu einem einzigen dynamischen Volume kombiniert werden (Spanning), Daten für eine höhere Leistung auf mehrere Festplatten verteilt (Striping) oder für eine verbesserte Verfügbarkeit auf mehreren Festplatten dupliziert werden (Spiegeln). Im Bedarfsfall bieten aktuelle Festplattenverwaltungs-Tools erweiterte Bearbeitungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Konvertierung von Basisdatenträgern in dynamische und umgekehrt.
- Guide Partition Table (GPT): GPT-Festplatten ermöglichen die Erstellung von Volumes von über 2 TB und bieten den Vorteil, dass sie sehr zuverlässig gegen mögliche Datenzerstörung geschützt sind. Durch die Konvertierung von MBR-Datenträgern in einen GPT-Datenträger werden Volumes von mehr als 2 TB Größe unterstützt. Die Konvertierung kann zudem sinnvoll sein, wenn auf einem Datenträger mehr als vier primäre Volumes benötigt werden.
Weitere Informationen können auf https://www.acronis.de/enterprise/products/diskdirector-server/ oder https://www.acronis.de/enterprise/products/diskdirector-workstation/ abgerufen werden.
Über Acronis:
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