Aber: Backup in virtuellen Umgebungen wird vernachlässigt
München, 12. April 2012 - Finanzdienstleister haben im letzten Jahr dem Thema Disaster Recovery eine Top-Priorität auf ihrer IT-Agenda eingeräumt - nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Naturkatastrophen. Zu diesem deutlichen Ergebnis kommt der aktuelle Acronis Global Disaster Recovery Index 2012. Die Studie ergab aber auch, dass es für Unternehmen weiterhin große Herausforderungen in den Bereichen Backup virtueller Maschinen, Compliance und Sicherheit gibt.
Der Acronis Global Disaster Recovery Index 2012 zum Einsatz von Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen wurde im September und Oktober 2011 in 18 Ländern durchgeführt. Befragt wurden dabei 6.000 IT-Manager aus unterschiedlichsten Bereichen und Branchen wie Öffentlicher Sektor, Handel, Banken, Energiewirtschaft oder Bildungs- und Gesundheitswesen. Aus der Finanzdienstleistungsindustrie beteiligten sich 783 IT-Manager an der Studie. Die Untersuchung zeigt, dass Finanzdienstleister die Bereiche Datensicherung und -wiederherstellung sehr ernst nehmen: So bestätigten 60 Prozent der Befragten, dass sie im letzten Jahr ihre Disaster Recovery-Planung optimiert und einen umfassenden Business Continuity Plan im Einsatz haben.
Gleichzeitig ergab die Studie aber auch, dass im Hinblick auf virtualisierte Infrastrukturen die Bereiche Backup und Disaster Recovery vernachlässigt werden: 19 Prozent der befragten Finanzdienstleister bestätigten, dass bei virtuellen Maschinen (VMs) seltener als bei physischen Servern ein Backup durchgeführt wird. Deutlich über die Hälfte (55 Prozent) führt bei VMs nur unregelmäßige oder lediglich wöchentliche beziehungsweise monatliche Backups durch. Das ist vor allem auch deshalb erstaunlich, weil die Befragten gleichzeitig erklärten, dass es hinsichtlich des Wertes der Daten auf virtuellen oder physischen Systemen keinerlei Unterschied gebe.
Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt betraf das Thema Cloud-Nutzung - insbesondere im Hinblick auf Online-Backup-Services. Hier ist die Skepsis auf Seiten der Finanzdienstleister noch relativ groß. 47 Prozent führten hier Sicherheitsbedenken an. Außerdem wurden genannt: mangelndes Vertrauen in die Cloud-Provider und Nichtvereinbarkeit mit geltenden Datenschutz-bestimmungen. Die Cloud für ein Offsite-Backup wird folglich auch kaum genutzt. Nahezu die Hälfte (45 Prozent) setzt hier nach wie vor auf die Aufbewahrung von Tapes oder Disks außerhalb des Unternehmens.
"Finanzdienstleister stehen im Branchenvergleich prinzipiell gut da. Beunruhigend ist allerdings, dass man dem Thema Backup und Disaster Recovery in virtuellen Umgebungen nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie bei physischen Systemen schenkt." Erklärt Michael Hon-Mong, Geschäftsführer von Acronis in München. "Unserer Erfahrung nach liegt das häufig daran, dass Backup- und Recovery-Prozesse in virtualisierten Infrastrukturen für Administratoren zu komplex oder schwierig sind. Das muss aber nicht so sein, wenn man sich für eine integrierte Lösung entscheidet, die die Anforderungen sowohl von physischen als auch von virtuellen Systemen abdeckt. Eine solche Lösung ermöglicht eine automatische und zentral steuerbare Sicherung und Wiederherstellung von Servern - und damit die Realisierung eines durchgängigen Datensicherungsprozesses ohne zusätzlichen Administrationsaufwand."
Details zu den Ergebnissen der Studie, die vom Ponemon Institute im Auftrag von Acronis durchgeführt wurde, finden sich auf der Acronis Website unter https://promo.acronis.com/DE-DR-Index-Touch1.html.
Über Acronis:
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