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Woche 1

Die Menge der persönlichen Daten ist in den letzten 25 Jahren rund eine Millionen Mal größer geworden!

Mit der fortwährenden Entwicklung der Personal Computer ist auch die Menge der auf unseren PCs und Macs gespeicherten Daten exponentiell angestiegen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die frühen 90er Jahre, als Sie das erste Mal einen Computer mit einer damals üblichen 30-MB-Festplatte gekauft haben. Und Sie dachten: „So viel Speicher werde ich doch niemals brauchen!“. Zwei Jahrzehnte später wird Ihnen dagegen zunehmend klar, dass auch die modernen Terabyte-Festplatten eines PCs oder Macs kaum groß genug sein können. Oh man! Der Speicherplatzbedarf für Ihre Daten ist rund eine Millionen Mal größer!

Die Geschichte der PC Speicher

Das erste Mal wurden Festplatten 1956 von IBM eingeführt. Diese Laufwerke waren jedoch zu sperrig und zu teuer, um in den ersten PCs (aus den frühen 80er Jahren) eingesetzt zu werden. IBM und andere Hersteller rüsteten diese ersten PCs daher mit wechselbaren Diskettenlaufwerken („Floppys“) aus. Der erste IBM-PC hatte tatsächlich sogar zwei Floppy-Laufwerke: Benutzer haben das Betriebssystem und Anwendungen von einer Diskette im ersten Laufwerk geladen und Daten (Dokumente etc.) auf einer Diskette des anderen Laufwerks gespeichert.

Möglicherweise erinnern Sie sich noch, wie groß und empfindlich die Disketten waren und wie stark sie die Performance der PCs ausgebremst haben? Aus diesem Grund haben die Hersteller recht schnell kleinere Festplatten entwickelt, durch die große Datenmengen besser gespeichert und verwaltet werden können.
Der anfängliche Standard für Desktop-PCs waren 5,25-Zoll-Festplatten. Die heute üblichen 3,5-Zoll-Desktop- und 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten kamen etwas später. Ebenfalls später wurden andere Speichermedien wie CD-ROMs, DVDs, Blu-rays und Flash-Speicher (Speicherkarten, USB-Sticks etc.) entwickelt.

Mit der zunehmenden Weiterentwicklung der PC- und Festplatten-Technologien sind auch die Speicherpreise fortlaufend gefallen. Im Verlauf der letzten 30 Jahre ist der Preis für eine Festplattenspeichereinheit (z.B. Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte) alle 14 Monate um ca. 50 Prozent gefallen. Eine ziemlich gute Entwicklung – oder Sie müssten tausende Euro ausgeben, um die heutigen Datenmengen zu speichern!

Warum haben die Datenmengen dermaßen zugenommen?

Als IBM den ersten PC auf den Markt brachte, hatten viele Leute noch keine Vorstellungen darüber, wofür man Heim-Computer einsetzen könnte. Der PC wurde typischerweise zur Verwaltung des Haushaltsgeldes mit Excel oder zum Schreiben von Briefen mit einer Textverarbeitung verwendet. Aber nicht viel mehr.

Dann, als Computer schneller wurden und mehr Speicher verfügbar war, begann der Spiele-Markt zu explodieren. Dank immer größerer Geschwindigkeiten und Speichermengen setzten immer mehr Benutzer Ihren PC auch für Grafikanwendungen ein. Es folgten das Internet, Suchmaschinen, das Scannen von Dokumenten, Digitalkameras, eCommerce und soziale Medien.

Heutzutage, 30 Jahre später, werden Computer für fast alles eingesetzt – von E-Mails über Textverarbeitung und Tabellenkalkulation bis hin zu Fotos, Videos und Musik. Vielleicht haben auch Sie ja mittlerweile all Ihre Papierdokumente (Rezepte, Quittungen, Rechnungen etc.) in Ihren Computer übertragen?! Dies alles sind die Gründe, warum selbst aktuelle Terabyte-Festplatten bei vielen Anwendern schnell wieder zu klein sind.

Warum Backup Ihrer Daten so wichtig ist?!

Haben Sie jemals Familien-Fotos verlegt oder verloren? Falls ja, erinnern Sie sich sicherlich an das bedrückende Gefühl, wenn man erkennt, dass diese Fotos unersetzbar waren. Für viele Menschen gehören Fotos zum wichtigsten Besitz. Seit der breiten Verfügbarkeit von Digitalkameras und modernen Smartphones sind Fotos und Videos die am häufigsten auf PCs und Macs gespeicherten Daten. Weiterhin werden natürlich auch andere wichtige Dokumente gespeichert – wie Steuererklärungen, Tagebücher, Briefe, Artikel, Rechnungen und Quittungen. Für viele Menschen sind ihre digitalen Daten mittlerweile genauso wichtig (oder sogar wichtiger) wie andere Besitztümer. Daher stellt sich die Frage: Ist es da nicht unbedingt notwendig, seine Daten zu sichern?

Zumal sich Datenverluste weit häufiger ereignen, als es die meisten Menschen glauben oder zugeben wollen. Bedenkt man die vielen internen und externen Faktoren, die Datenverluste verursachen können, lautet die Frage also nicht mehr 'ob', sondern 'wann' man einen Datenverlust erleidet.