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Acronis-Studie zeigt: Hybrid-Umgebungen verursachen größte Backup- und Disaster-Recovery-Probleme

Gefragt sind Backup- und Recovery-Lösungen, die die Anforderungen von physischen und virtuellen sowie von Cloud-Umgebungen abdecken.

München, 1. Februar 2012 – Im Auftrag von Acronis hat das Ponemon-Institut zum zweiten Mal eine internationale Umfrage zum Einsatz von Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse hat Acronis den Global Disaster Recovery Index erstellt. In diesem Länder-Ranking nehmen die deutschen Unternehmen erneut die führende Position ein. Große Backup- und Recovery-Herausforderungen sehen sie aber in Hybrid-Umgebungen. 74 Prozent betrachten dabei den Datentransfer zwischen physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen als größtes Problem.

Die Untersuchung zur Bewertung der eingesetzten Backup- und Disaster-Recovery (DR)-Maßnahmen durch die IT-Verantwortlichen im Hinblick auf Verfügbarkeit, Potenzial und praktische Umsetzung wurde im vergangenen Herbst durchgeführt. Befragt wurden vom Marktforschungsunternehmen Ponemon Institute dabei IT-Manager von rund 6.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in weltweit 18 Ländern. In Deutschland beteiligten sich 520 Unternehmen an der Studie. Basierend auf der Auswertung von elf Fragen zu Technologie, Ressourcen und Verfahren sowie der generellen Management-Unterstützung bei der Datensicherung und -wiederherstellung wurde der Acronis Global Disaster Recovery Index erstellt, der das Vertrauen von IT-Managern in die Zuverlässigkeit der eigenen Backup- und Disaster-Recovery-Strategien abbildet. In diesem Index liegen die deutschen Unternehmen an erster Stelle. Das Vertrauen der deutschen IT-Manager in die generelle Zuverlässigkeit ihrer Backup- und Disaster-Recovery-Strategien hat dabei allerdings nur um 1 Prozent zugenommen. Im internationalen Durchschnitt war hier ein Anstieg von rund 14 Prozent zu verzeichnen.

Die befragten Unternehmen sehen nach wie vor einen großen Handlungsbedarf im Backup- und DR-Umfeld, insbesondere im Hinblick auf Hybrid-Umgebungen. Ein zentrales Untersuchungsergebnis war, dass Unternehmen generell eine Backup- und Recovery-Lösung suchen, die die Anforderungen sowohl von physischen und virtuellen als auch von Cloud-Umgebungen abdeckt. Für die überwiegende Mehrheit der deutschen IT-Manager (68 Prozent) bietet eine solche umfassende Lösung für hybride Infrastrukturen das größte Optimierungspotenzial im Bereich Backup und DR. Dies deckt sich mit den internationalen Ergebnissen: Hier liegt der Wert bei 76 Prozent.

Zentrale Backup- und DR-Probleme in hybriden Umgebungen sehen die Befragten zu 74 Prozent beim Transfer von Daten, zu 66 Prozent bei den Kosten und zu 38 Prozent bei der Komplexität. Auch wenn der Wunsch nach einer konsistenten Lösung besteht, nutzen 49 Prozent der befragten deutschen Unternehmen heute immer noch mehr als ein Backup-Tool, was in der Konsequenz zu einem komplexen Disaster-Recovery-Prozess führt. Dabei setzten im Jahr 2011 sogar 22 Prozent der Unternehmen mindestens vier verschiedene Backup-Lösungen ein, in 2010 waren es lediglich 14 Prozent, die hier eine so hohe Anzahl an Tools verwendeten.

Erschwerend kommt im Hinblick auf die Backup-Anforderungen bei den deutschen Unternehmen hinzu, dass hier deutlich mehr zu sichernde Daten anfallen als im internationalen Vergleich. Nach Angaben der Unternehmen sind täglich neue Daten in einer Größenordnung von 173 GB zu sichern. Nur Japan liegt hier mit 187 GB darüber, während der weltweite Durchschnitt bei lediglich 110 GB liegt. Durchschnittlich muss ein Mittelständler damit jährlich rund 40 TB neue Daten sichern und in Deutschland sogar rund 63 TB.

Trotz dieser angeführten Herausforderungen stehen deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich gut da. In Deutschland sind 70 Prozent der Befragten überzeugt, dass sie mit ihrer Backup- und Disaster-Recovery-Strategie bestens auf Disaster-Fälle vorbereitet sind. Bei der Untersuchung im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei lediglich 58 Prozent. Im internationalen Durchschnitt teilen diese Überzeugung nur 50 Prozent. Deutsche mittelständische Unternehmen messen dem Thema Backup und Disaster Recovery generell eine sehr hohe Priorität bei. Das zeigt sich auch daran, dass 71 Prozent (2010: 73 Prozent) der befragten IT-Manager bestätigten, in die Themenkomplexe Backup-Lösungen und -Prozesse sei auch die Unternehmensführung involviert. Auf internationaler Ebene war dies nur bei 52 Prozent der Befragten der Fall. 78 Prozent (2010: 77 Prozent) der deutschen IT-Manager gehen zudem davon aus, dass sie Daten im Fall einer Downtime schnell wiederherstellen können.

Michael Hon-Mong, Geschäftsführer von Acronis, betont: „Die Studie zeigt klar: Deutsche Unternehmen stehen im internationalen Vergleich sehr gut da. Das heißt aber nicht, dass im Bereich Backup und DR hier keine Aktivitäten mehr zu ergreifen sind. Aufgrund der zunehmenden Virtualisierung und der verstärkten Nutzung von Cloud-Services wird die Implementierung einer adäquaten Disaster-Recovery-Strategie nämlich immer komplexer. Die Unternehmen aller Länder sind sich dabei in einem Punkt einig: Sie wünschen sich eine einheitliche Lösung für Backup und Disaster Recovery, mit der sie allen Anforderungen ihrer hybriden Umgebung komfortabel und zuverlässig gerecht werden können.“

Wie wichtig eine zuverlässige Backup- und DR-Lösung ist, zeigt auch ein weiteres Umfrageergebnis: Im internationalen Durchschnitt veranschlagen die Unternehmen die durch System-Ausfallzeiten verursachten jährlichen Kosten mit rund 365.000 US-Dollar, in Deutschland liegt dieser Wert sogar bei 430.000 US-Dollar.

Die Untersuchung wurde vom Ponemon-Institut im September und Oktober 2011 durchgeführt. Befragt wurden dabei rund 6.000 IT-Manager in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten in folgenden Ländern: Deutschland, Australien, Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur und USA.

Details zum Index und zu den Ergebnissen aller Länder finden sich auf der Acronis-Website unter http://de.acronisinfo.com/.
Grafiken finden sich unter http://www.acronis.de/DRI-2012/.

Das Ranking im Acronis Global Disaster Recovery Index 2011 auf einer Skala von -5 bis +5 (geringe Zufriedenheit beziehungsweise hohe Zufriedenheit mit der eingesetzten Backup- und DR-Lösung)
(Quelle: Ponemon-Institut/Acronis)



Über Acronis:

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Dem 2003 in Singapur gegründeten Unternehmen vertrauen mittlerweile weltweit mehr als 5 Millionen Kunden und 500.000 Unternehmen – wozu auch 79 der 100 wertvollsten Marken gehören.


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